Wir lieben Kommunikation. Schließlich kann man nicht nicht kommunizieren. Aber wir lieben es, herauszufinden, wie wir es besser machen können. Und wir lernen immer dazu.
Eine Sache, bei der wir Menschen helfen, sind E-Mail-Abläufe, Sprache, Automatisierung und Zielgruppenpflege, d.h. die Beantwortung der Fragen "Wer sind sie? Was mögen sie? Was wollen sie? Wie kann ich sie kontaktieren?"
So viele Unternehmen vergessen, dass Transaktionen Kommunikation sind, Rechnungen Kommunikation sind, Support Kommunikation ist.
Wie oft haben Sie schon etwas online gekauft, etwas was Sie wirklich wollten, von einem Unternehmen das Sie respektieren, nur um dann eine E-Mail zu erhalten, die mit "Lieber Kunde" beginnt (oder noch schlimmer, Sehr geehrter Herr/Frau...)?
Hier sind einige einfache Tipps, die jedem helfen können, der E-Mails versendet:
Denken Sie daran, dass jede E-Mail ein Berührungspunkt mit jemandem ist, der sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung interessiert.
Schreiben Sie entsprechend.
Stellen Sie sicher, dass die Sprache Ihrer Website in Ihren Checkout oder Ihre Anmeldung und weiter in Ihre E-Mails fortgesetzt wird.
Wenn Sie cool sind, bleiben Sie cool.
Wenn Sie seriös und technisch sind, bleiben Sie dabei.
Setzen Sie den Kommunikationsfluss fort und versuchen Sie nicht, ihn zu ändern.
Jeder E-Mail-Service ermöglicht es Ihnen, diese Seiten und Vorlagen auf irgendeine Weise anzupassen.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Logo eingebaut ist, sowie Ihre Farben, Ihre Art mit Ihren Nutzer:innen zu sprechen.
Delegieren Sie die Kommunikation mit Ihren Kund:innen nicht an die Menschen, die die E-Mail-Software entwickelt haben.
„Ihr Abonnement ist bestätigt“ ist technisch korrekt, aber bauen Sie es in eine Seite ein, die Ihre Marke, Ihren Service und Ihren Respekt für Ihre Abonnent:innen widerspiegelt.
Stellen Sie sicher, dass die Bestätigung im Mittelpunkt steht, aber scheuen Sie sich nicht, es schön aussehen zu lassen und geben Sie Besucher:innen Vorschläge, was sie jetzt tun können.
Jemand hat auf einen Link geklickt und Ihnen die Erlaubnis gegeben, sie zu kontaktieren, und sie sind auf Ihrer Website gelandet.
Das Mindeste, was Sie tun können, ist „Danke fürs Abonnieren“ zu sagen.
Eine Belohnung wäre noch schöner.
ch weiß, das hören Sie so oft.
Aber denken Sie so darüber nach: Die Nützer:in ist auf Ihrer Website; sie entscheidet sich anzumelden (d.h. sie entscheidet sich, Ihnen die Erlaubnis zu geben, sie zu kontaktieren); sie gibt persönliche Daten in Ihre Website ein; sie klickt auf den Bestätigungslink in der E-Mail ... und dann, was?
So oft ist es Stille, bis Sie entscheiden, dass es wieder Zeit ist, Ihren Newsletter an die gesamte Liste zu senden.
Stellen Sie sich vor, Sie würden ein Ladengeschäft betreiben und die Kund:in steht vor Ihnen.
Würden Sie einfach schweigend weggehen? Richten Sie eine kleine Serie von Willkommensnachrichten ein.
Seien Sie ehrlich, seien Sie offen, seien Sie freundlich. Sagen Sie hallo. Stellen Sie sich vor.
Erklären Sie, was es für Sie bedeutet, dass jemand Ihnen die Erlaubnis gegeben hat, sie zu kontaktieren.
Feiern Sie die Tatsache, dass jemand in Kommunikation mit Ihnen getreten ist!
Präsentieren Sie nicht nur Fakten, laden Sie Menschen ein, etwas zu tun: „Lesen Sie unseren...“, „Laden Sie Ihr... herunter“, „Entdecken Sie...“.
Ein Format für eine gute Betreffzeile ist die Verwendung eines Imperativverbs, eines Possessivpronomens, eines Adjektivs und eines Substantivs.
Klingt ausgefallen, aber es ist im Grunde „Holen Sie sich Ihr kostenloses Geschenk“ oder „Entdecken Sie unsere fantastischen Schuhe“. Wir verweisen oft auf die Campaign Monitor-Liste guter Betreffzeilen, sie hat sich als nützliche Checkliste erwiesen.
Sie kennen den kurzen Textschnipsel, der in Ihrer E-Mail-App neben dem Betreff angezeigt wird.
E-Mail-Unternehmen nennen das den Preheader.
Nutzen Sie diesen einfachen Preheader-Hack, um sich von den anderen abzuheben.
Lassen Sie die „E-Mail im Browser anzeigen“ oder „Keine Bilder, hier klicken“ Links weg.
Niemand klickt darauf. Glauben Sie uns.
Wenn Ihre E-Mails auf einem mobilen Gerät nicht richtig angezeigt werden, haben Sie ein Problem, und dieser Link löst es nicht.
Bei Fundraising-Kampagnen für eine gemeinnützige Organisation haben wir festgestellt, dass wir 20–30% unserer Spenden von der Erinnerungs-E-Mail erhielten, die zwei oder drei Tage nach der ersten gesendet wurde.
Seien Sie offen und ehrlich, sagen Sie, dass es eine Erinnerung ist, oder passen Sie den Inhalt an, damit er anders ist.
Nutzen Sie Erinnerungen vorsichtig, aber wenn Sie sie gut einsetzen, werden sie sich auszahlen.
Noch besser ist es natürlich, sicherzustellen, dass Ihre Kampagne aus mehr als einer E-Mail besteht.
Das sind „Erinnerungen by design“.
Das klingt so banal, aber es ist schockierend, wie viele Menschen vergessen, Alt-Tags (Bildbeschreibungstexte) zu verwenden.
Tun Sie es. Tun Sie es immer. Testen und testen Sie nochmal.
Das muss leider immer noch gesagt werden.
Alle E-Mail-Anbieter haben mobilfreundliche Vorlagen, und sie aktualisieren sie ständig.
Der einfachste Weg, für mobile Geräte zu optimieren, ist die Textgröße zu erhöhen(!). Das macht einen riesigen Unterschied auf kleineren Geräten.
Und, soweit es sinnvoll ist, fügen Sie keinen Text in Bilder ein.
Das ist schlechte Praxis und schlecht für die Barrierefreiheit.
Wenn Sie eine durchschnittliche Öffnungsrate von 20% haben, bedeutet das nicht, dass 20% Ihrer Liste Ihre E-Mails lesen.
Was Sie wissen möchten ist „Wie viele Personen haben irgendeine E-Mail in den letzten Monaten geöffnet“.
Sie werden wahrscheinlich feststellen, dass diese Zahl deutlich höher ist – unserer Erfahrung nach bis zu doppelt so hoch.
Aber mehr zu Öffnungsraten weiter unten.
Denken Sie darüber nach. Ihr E-Mail-Anbieter berechnet Ihnen Gebühren basierend darauf, wie viele E-Mails Sie senden.
Dann sagen sie Ihnen, dass eine Öffnungsrate von 20% „gut für Ihre Branche“ ist.
Natürlich tun sie das, denn sie berechnen Ihnen 100% und ihr Anreiz ist, dass Sie Ihre Liste so groß wie möglich halten.
Ihre Interessen und die Interessen Ihres Anbieters sind hier nicht aufeinander abgestimmt. Was uns zum folgenden Punkt bringt:
Mindestens einmal im Jahr schreiben Sie an alle, die in den letzten 12 Monaten keine E-Mail geöffnet haben.
Fragen Sie sie, ob sie weiterhin E-Mails von Ihnen erhalten möchten, und wenn sie nicht klicken, löschen Sie sie.
Tada! Plötzlich sieht Ihre Öffnungsrate viel besser aus. Und warum sollten Sie an jemanden schreiben wollen, der Ihre Nachrichten nicht lesen möchte?
Jemand hat uns kürzlich gefragt: „Aber erhöhe ich nicht künstlich meine Öffnungsrate, indem ich inaktive Nutzer:innen lösche?“
Nein, Sie senken Ihre Öffnungsrate künstlich, indem Sie sie nicht löschen.
Machen Sie schon. Bitte!
Konzentrieren Sie sich auf die 50%, die bleiben.
Lernen Sie von ihnen, beschäftigen Sie sich mit ihnen und bitten Sie sie, Ihnen beim Wachstum der Liste zu helfen.
Sie machen sich nur etwas vor, wenn Sie an Leute senden, die nie öffnen.
E-Mail-Öffnungsraten sind notorisch ungenau, und sie werden nur noch schlechter.
Hey, Apple und Proton blockieren Tracking-Pixel, und andere Services werden es ebenso tun.
Im Grunde ist es das Ende der Öffnungsrate.
Aber das ist eigentlich gut, denn die Öffnungsrate sagte Ihnen wirklich nur, ob das Tracking-Pixel geladen wurde.
Die einzige echte Messung, auf die Sie sich verlassen können, ist der Klick, das heißt, wenn jemand aktiv auf einen Link tippt oder klickt.
Und das ist schließlich, was Sie wollen.
Also bauen Sie Ihre Nachricht so auf, dass der Call-to-Action unvermeidlich ist. (Ja, es gibt E-Mails für Vereine und ähnliches, wo es keinen unmittelbaren Call-to-Action gibt, wir senden viele davon, aber denken Sie daran, dass die Öffnungsrate nicht wahr ist).
Übrigens: Sie kennen diese ausgefallenen Weltkarten, die E-Mail-Unternehmen zeigen, wo Ihre Nutzer:innen Ihre E-Mails öffnen?
Sie sind alle falsch. Falsch, falsch, falsch, und sie wissen es. Alle Gmail-Nutzer erscheinen, als wären sie in Kalifornien, und viele Outlook-Nutzer erscheinen, als wären sie im Bundesstaat Washington. Das ist einfach wo die Server von Google bzw. Microsoft sind.
E-Mail-Unternehmen wissen das und sie verkaufen diese Berichte trotzdem als Features.
Die Kommunikation mit einem Publikum, das sich für Ihr Produkt interessiert und Ihnen die ausdrückliche Erlaubnis gegeben hat, sie zu kontaktieren, sollte lohnend, produktiv und, jawohl: Spaß machen.
Das ist die einzige Liste, die Ihnen gehört und kostenlos zu nutzen ist, im Gegensatz zu Ihren Followern in sozialen Medien.
Schätzen Sie diese Erlaubnis und belohnen Sie sie mit qualitativ hochwertigen, regelmäßigen Nachrichten.
Was haben wir verpasst? Lassen Sie es uns wissen. Wir lernen immer gerne dazu!
In einem kostenlosen 30-minütigen Telefonat klären wir, was Sie anbieten, was Ihrer Zielgruppe wichtig ist und wie Sie Ihre Beziehung zu ihr ausbauen möchten.
Anschließend stellen wir Ihnen passende Pakete zusammen, mit denen Sie Ihre erfolgreichen Kommunikationsprojekte gezielt planen und durchführen können.
Oder brauchen Sie eine schnelle Lösung, kurzfristigen Support oder eine langfristige Strategie?
Wir sind für Sie da – flexibel und skalierbar.
Erzählen Sie uns ein paar Details, schon legen wir los.